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Freitag, 28. März 2014

Savarin

Bonjour

Heute hatte ich wieder einmal eine Premiere...Beim Kochen und Backen ja bei mir nichts Neues...
Bis dato hatte ich immer Hemmungen, dieses leckere Stück zu backen obwohl ich eigentlich gar nicht weiss, wieso.
Also ran ans Werk und dank Jean Anthelme Brillat-Savarin (1755-1826) entstand mein erster

Savarin
 
200g Mehl
15g Hefe
1 Tlf Zucker
1,5dl Milch warm
45g Butter weich
3EL Zucker
1/4 Tlf Salz
Schale von 1 Zitrone
2 Eier
5dl Schwarztee
1Pr Zimt
400g Zucker
1dl Rum
 
Gugelhopfform gut buttern. Mehl in eine grosse Schüssel geben. Hefe mit 1Tlf Zucker und lauwarmer Milch dazugeben und 15 Minuten gehen lassen. Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale und Eier dazugeben und Masse zu einem glatten Teig schlagen, bis er Blasen wirft. Masse in Gugelhopfform geben und mit einem feuchten Tuch bedeckt an warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
Backofen auf 170 Grad vorheizen und Savarin 30 Minuten backen und in Form auskühlen lassen.
Derweilen Schwarztee mit Zimt und Zucker aufkochen und zu einem dicklichen Sirup einkochen lassen. Sobald etwas kälter, Rum beigeben.
Savarin aus der Form nehmen, Sirup in die Form giessen und Savarin wieder vorsichtig reinlegen und mind. 20 Minuten ziehen lassen. Vorsichtig auf tiefe Tortenplatte stürzen und mit Schlagrahm servieren.
 
 
Der Savarin kann auch mit einem anderen Schnaps oder Likör gemacht werden. Ich habe dieses Mal ein Quittenlikör statt Rum dazu genommen.
 
In diesem Sinne:
 
Bon appétit
 
 

 
 
 

Donnerstag, 20. März 2014

Rosenkranz

Hejsa

Als ich vor ein paar Jahren auf Kreta war, hatten wir beim Frühstück im Hotel eine Art von Russenzopf auf dem Buffet stehend. Es wurde meine Hauptmahlzeit...Jeden Tag eine riesige Portion davon. Durch meine Schwärmerei begeistert, bekam ich auch das Rezept dazu:

Rosenkranz
 
250g Mehl
50g Zucker
1/4 Tlf Salz
1/2 abgeriebene Zitronenschale
50g Butter weich
1,25dl Milch lauwarm
20g Hefe
1,5EL Wasser warm
1EL Zucker
1 Ei
1 Eiweiss
120g Haselnüsse gerieben
5EL Rahm
80g Honig
1Msp Zimt
100g Puderzucker
3EL Honig
etwas Wasser
 
Hefe mit 1,5EL  Wasser und 1EL Zucker anrühren. Springform buttern. Mehl, Zucker, Salz und Zitronenschale miteinander vermischen. Angerührte Hefe, Milch, Butter und Ei sowie Eiweiss beigeben und zu einem glatten Teig verkneten.
Haselnüsse, Rahm, Zimt und Honig miteinander vermischen. Teig glatt auswallen und Masse darauf verteilen und Teig zu einer Roulade einrollen. In 6 Stücke schneiden und mit etwas Abstand in die Springform legen. Mit feuchtem Tuch bedecken und an warmen Ort 1,5 Stunde ruhen lassen. Backofen auf 180 Grad vorheizen. Teig mit verdünntem Eigelb bestreichen und ca. 25 Minuten backen. Derweilen aus Puderzucker, Honig und Wasser eine Glasur anrühren und den noch heissen Kranz glasieren.


Diese Ausführung, welche ich grad gebacken habe, hab ich etwas anders angeordnet. Habe zwei lange Wülste aus dem Teig gemacht, und die wie ein Zopf geflochten.

In diesem Sinne:
Velbekomme!

Sonntag, 16. März 2014

Rahmbrioche

Barevdzes

Und wieder ist eine traumhafte Woche vorbei. Der Frühling ist in vollem Gange. Etwas schräg war es zu lesen, dass die Kirschbäume zum Teil schon blühen, und dies war zu Beginn der Basler Fasnacht!!! Aber wir wollen nicht reklamieren. Ich geniesse es, dass wir von der Sonne so verwöhnt werden. Vor allem, nachdem letztes Jahr bis im Mai nur eisig-kalt und grau war. Was letztes Jahr alles sehr spät kam, ist dieses Jahr umso früher.

Ich war nebst im Garten auch wieder mal in der Küche fleissig:

Ein spezielles Sonntagsbrot:
 
Rahmbrioche
 
530g Mehl
100g Zucker
1P. Trockenhefe
2,5dl Rahm lauwarm
1Pr Salz
2 Eier
1 Eiweiss
1 Eigelb
1EL Milch
 
Mehl in eine Teigschüssel geben. Zucker, Hefe, Salz, Rahm und 2 Eier und 1 Eiweiss dazugeben und zu einem glatten elastischen Teig verkneten.
Mit einem feuchten Tuch zudecken und an warmen Ort 1 Stunde gehen lassen.
Teig wieder durchkneten und 5mm dick zu einem Rechteck auswallen. Wie eine Roulade einrollen und ca. 1,5cm dicke Scheiben abschneiden. Boden einer Springform mit Backpapier auslegen und die Schnecken sternförmig von aussen nach innen auslegen. In der Mitte dürfen sie ruhig höher kommen. Wieder feucht zugedeckt 1 Stunde ruhen lassen.
Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eigelb mit Milch gut verrühren und den Brioche damit einpinseln und 22 Minuten backen. (Klopftest)

Noch lauwarm mit Butter und selbstgemachter Konfitüre ein Traum. Aber trotz süsslichem Teig auch mit etwas Butter und Aufschnitt belegt einfach yummy.

In diesem Sinne:
Paree akhorzhag

Sonntag, 9. März 2014

Schenkeli

Hej

In ein paar Stunden löschen in Basel die Lichter....Es heisst dann:
Morgestraich vorwärts marsch....
Es gibt viele klassische Leckereien, welche zur Fasnachtszeit gemacht und genossen werden. Wir haben uns heute den Schenkeli gewidmet:

100g Butter
250g Zucker
4 Eier
2EL Kirsch
2 Pr Salz
Schale von 2 Zitronen
500g Mehl
Fritieröl
 
Butter schaumig rühren. Eier, Kirsch, Salz, Zucker und Zitronenschale dazugeben und zu einer cremigen Masse schlagen. Mehl darunterheben und Teig mind. 1 Stunde kalt stellen.
Friteuse auf 180 Grad vorheizen.
Aus dem Teig fingerdicke Würste auf etwas Mehl ausrollen und in etwa 4cm lange Stücke schneiden. Diese im heissen Öl goldig backen, oder bis die Schenkeli aufgesprungen sind. Auf ein mit Haushaltspapier belegtem Gitter abkühlen lassen.
Halten sich in Guetzlidose einige Wochen.
 
 
Wir haben Kokosfett zum fritieren genommen, da dieses absolut kein Eigengeschmack hat und die Schenkeli so viel besser schmecken.
 
In diesem Sinne:
 
Smaklig maltid